#1 30.9.1207 - Geburtstag von Dschalal ad-Din Rumi von sternenfrau 29.09.2014 21:52

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30.9.1207 - Geburtstag von Dschalal ad-Din Rumi, dem Gründer des Mevlevi-Derwisch-Ordens aus Konya

Dschalal ad-Din Muhammad Rumi (persisch ‏جلال الدین محمد رومی‎, DMG Ǧalāl ad-Dīn Muḥammad Rūmī; * 30. September 1207 in Balch, Chorasan, heute in Afghanistan; † 17. Dezember 1273 in Konya, heute in der Türkei) war ein persischer Mystiker und einer der bedeutendsten persischsprachigen Dichter des Mittelalters. Von seinen Derwischen und auch späteren Anhängern wird er Maulana (‏مولانا‎, Maulānā, türkische Aussprache: Mevlânâ „unser Herr/Meister“) genannt. Nach ihm ist der Mevlevi-Derwisch-Orden benannt.

Rumis Vater, Baha ad-Din Walad, war ein angesehener Theologe in Balch,[1] dessen spirituelle Linie auf Ahmad Ghazali zurückgeführt wird; sein Großvater väterlicherseits, Husain, war ein bekannter Gelehrter. Einer frühen und legendenhaften Biografie zufolge soll seine väterliche Abstammung auf den Kalifen Abu Bakr zurückzuführen sein, während seine Mutter, Mu'mina, die Tochter des Choresm-Schahs Muhammad II. gewesen sein soll.

Kindheit und Jugend

Als Rumi noch ein Kind war, fielen die Mongolen unter Dschingis Khan im Jahr 1219 in Balch ein. Das hatte sein Vater vorausgesehen, da der Choresm-Schah einige Kaufleute der Mongolen töten ließ und ein Racheakt zu befürchten war. So hatte er mit seiner Familie die Gegend schon verlassen, um nach Mekka zu pilgern. Auf dem Weg dorthin trafen sie in Nischapur auf den bekannten Sufi Farid ad-Din Attar, der zu jenem Zeitpunkt bereits ein alter Mann war.

Im Anschluss an die Pilgerfahrt nach Mekka machte sich die Familie auf den Weg nach Anatolien (Rūm, daher der Beiname Rūmī), das damals von den Rum-Seldschuken beherrscht wurde. Während eines Aufenthalts in Laranda, dem heutigen Karaman, starb Dschalal ad-Dins Mutter; ihr Grab ist bis heute ein Wallfahrtsort. Daraufhin zog die Familie nach Konya. Dort heiratete Dschalal ad-Din Gauhar-Hatun, die wie er ein Flüchtling aus dem Osten war.

Ausbildung

Der Seldschuken-Sultan Ala ad-Din Kai-Qubad I., der in der nahegelegenen Stadt Konya residierte, hörte 1228 von Baha ad-Din Walads neuem Aufenthaltsort. Weil er die Wissenschaften und die Philosophie schätzte und förderte, schrieb er an ihn, um ihm einen Wohnsitz und einen Lehrstuhl an der Madrasa (Universität) von Konya anzubieten. Dschalal ad-Din studierte dort unter seinem Vater islamische Wissenschaften und übernahm nach dessen Tod im Jahr 1230 oder 1231 seinen Lehrstuhl.

Lebensweg

In den Sufismus wurde er von einem Murshid namens Sayyid Burhanuddin Muhaqqiq Tirmidhi eingeführt. Gemeinsam reisten sie nach Aleppo und Damaskus, wo sie Ibn Arabi von Spanien (Murcia), einem einflussreichen Sufi-Meister, begegnet sein sollen.

Als Gelehrter erlangte Maulana Dschalal ad-Din (Rumi) große Berühmtheit und er lebte und handelte, wie es sich für einen gestandenen und hochangesehenen Gelehrten traditionellerweise gehörte. Erst als er im Jahr 1244 in Konya auf den Derwisch Schams-e Tabrizi (auch bekannt als Schamsuddin Tabrizi) traf, änderte sich sein Leben von Grund auf. Schams-e Tabrizi war selber ein Schüler von Hadschi Baktasch Wali, der zur gleichen Zeit lebte. Schams war eine starke Persönlichkeit, die mit großen spirituellen Fähigkeiten ausgestattet war. Die spirituelle Bindung zwischen den beiden Freunden wurde so stark, dass Maulana (Rumi) der Welt zeitweilig entsagte, um sich ganz den Geheimnissen des Freundes zu verschreiben.

Nachdem die Eifersucht und der Neid vieler einflussreicher Konyaer zu groß wurde, floh Schams aus der Stadt. Rumis Trauer war groß, bis Schams eines Tages zurückkehrte. Vermutlich weil die Situation nach einiger Zeit wieder ebenso unerträglich wurde wie vorher, verschwand Schams für immer. Es wird heute angenommen, dass er ermordet wurde. Die Sehnsucht nach dem Freund inspirierte Maulana Dschalal ad-Din (Rumi) zu dem bis heute nachgeahmten Reigentanz und zum Dichten seiner ebenfalls bis heute vielzitierten Verse.

Mausoleum

Nach seinem Tod wurde Maulana Dschalal ad-Din in einem Mausoleum beigesetzt, das dem Maulawi-Orden (Türkisch: Mevlevi) daraufhin ebenfalls als Versammlungsort (Tekke) diente. Dieses Mausoleum ist seitdem das Wahrzeichen von Konya und dient bis in die heutige Zeit als Wallfahrtsort gläubiger Muslime und der Anhänger Maulanas. Als Atatürk am 2. September 1925 im Zuge der Säkularisierung öffentliche religiöse Handlungen verbot, war auch der Mevlevi-Orden davon betroffen. Trotzdem verlor Dschalal ad-Dins Grab nicht an Bedeutung. In der breiten Bevölkerung ist es Brauch, nach dem Besuch des Mausoleums, das von der türkischen Regierung zu einem Museum umgewandelt wurde, kleine Amulette in Form des Grabmals zu kaufen.

Sein Todestag, der 17. Dezember, wird traditionell mit dem şeb-i âruz (persisch ‏شب عروسى‎, DMG šab-i ʿarūs, ‚Hochzeitsnacht‘) begangen; Rumi bezeichnete seinen Todestag nämlich als große Hochzeit, da er an diesem mit Gott vereint sein würde. Die Feierlichkeiten finden in Konya statt.

Werke

Nach dem Verlust seines Freundes Schams verfasste Maulana (Rumi) immer wieder Verse, die seine Trauer ausdrücken. Seine Poesie, besonders sein 25.700 Verszeilen umfassendes Gedicht Mathnawi, enthält einige der schönsten mystischen Verse, die jemals geschrieben wurden. Der Mystiker Dschami sagte[2] über Maulana: „Er ist kein Prophet, und doch hat er ein Buch?“.

Ein weiteres Hauptwerk Maulanas ist der Diwan-e Schams-e Tabrizi (Der Diwan von Shams-e Tabrizi; Schams-ad Din = Sonne des Glaubens), der 35.000 Zeilen enthält. Dieser entstand in einem Zeitraum von 30 Jahren, vom Verschwinden Schams bis zu Maulanas Tod im Jahr 1273 in Konya. Verglichen mit dem eher nüchternen Mathnawi gibt der Diwan deutlicher das Gefühl der mystischen Trunkenheit wieder. Vergleichbar mit dem Mathnawi ist die Prosasammlung Fihi ma fihi (Über das Sein und nicht Sein). Es handelt sich hierbei um Vorträge, die er seinen Schülern hielt; genauso wie Madschalis-i Sab’a (Sieben Sitzungen), die er vor seinem Zusammentreffen mit Schams vor der Öffentlichkeit hielt.

Wirklich bekannt sind jedoch seine Vierzeiler, die in knappen Worten Lebensweisheiten ausdrücken:

„Glaubst du, ich weiß, was ich tue?
Dass ich einen Atemzug lang oder einen halben mir selber angehöre?
Nicht mehr, als eine Feder weiß, was sie schreibt,
oder der Ball vermuten kann, wohin er gleich fliegt.“

Lehre

Die Lehre Maulanas (Rumis) basierte darauf, dass er die Liebe als die Hauptkraft des Universums ansah. Genauer gesagt ist das Universum ein Harmonisches Ganzes, in dem jeder Teil mit allen anderen in einer Liebes-Beziehung steht, die wiederum einzig und allein auf Gott gerichtet ist und nur durch seine Liebe überhaupt Bestand haben kann.

Der Mensch, der als ein Teil dieses harmonischen Ganzen geschaffen ist, kann die Harmonie mit sich selbst und dem Universum nur erreichen, wenn er lernt, Gott zu lieben. Seine Liebe zu Gott wird ihn dazu befähigen, nicht nur seine Mitmenschen, sondern alles von Gott Geschaffene lieben zu können.

Gott durch Liebe näher zu kommen ist für Maulana, wie für die meisten Sufis, der Weg zur wahren Erfüllung im Leben. Der Grund für seine Berühmtheit ist, dass er die Fähigkeit besaß, diese Lehre in Poesie wiederzugeben.

Die ihm, eventuell fälschlich, zugeschriebenen Verse drücken dieses Verständnis aus:

Komm! Komm! Wer du auch bist!
Wenn du auch Götzendiener oder Feueranbeter bist.
Komm wieder! Dies ist die Tür der Hoffnung nicht der Hoffnungslosigkeit.
Auch wenn du Tausendmal dein Versprechen gebrochen hast.
Komm! Komm wieder!

Er beschrieb mit derselben Sprachgewandtheit die Freude, Gott näher zu kommen, wie die Trauer, von Gott getrennt sein zu müssen. Wie andere mystische Dichter bezeichnete er Gott als den Geliebten und die menschliche Seele, die auf der Suche nach Gott ist, als den Liebenden.

UNESCO und sein 800. Jubiläum

Die UNESCO hat das Jahr 2007 als das Jahr von 'Rumi-Balkhi' erklärt. Aus Anlass seines 800. Geburtsjahres ließ die Weltorganisation eine 'Rumi-Balkhi'-Medaille prägen.

Quelle: Wikipedia

#2 RE: 30.9.1207 - Geburtstag von Dschalal ad-Din Rumi von Bussinchen 18.10.2014 03:54

Downloads von pdf-Versionen (e-books) von Werken von und über Rumi:

http://en.booksee.org/s/?q=rumi&e=1&t=0

#3 RE: 30.9.1207 - Geburtstag von Dschalal ad-Din Rumi von sternenfrau 20.10.2014 00:18

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Ich freue mich vor allem über die Leseprobe des Masnawi. Ich habe das komplette Masnawi (alle 6 Bände) als App auf meinem iPad- aber nur in Englisch. Die deutsche Übersetzung ist angekündigt. Deshalb bin ich ganz besonders froh über die deutsche Leseprobe.

#4 RE: 30.9.1207 - Geburtstag von Dschalal ad-Din Rumi von Bussinchen 17.11.2014 17:50


Rumi - SAY NOTHING - هیچ مگو - hic magu

2219. Ghasele



... in der Vertonung des persischen Sängers Dariush ...


http://youtu.be/b-hgZGVRy0A



Als Audio-Datei:
♫ - هیچ مگو - غلام قمرم - ♫
Hic magu



... in der Rezitation des persischen Dichters Ahmad Shamlou ...

http://www.youtube.com/watch?v=MrLgmWpuGQ8






Rumi - SAY NOTHING

I am the slave of the moon.
Speak only of the moon.
In my presence,
Speak of candles and sweets.

Do not speak of pain,
Speak of treasures…
Ignore this absence of news --
Say nothing.

Last night, I went stark raving mad.
Love saw me and said:
“Here I am! Stop howling,
Stop rending your garments --
Say nothing.”

I answered: “Alas, love,
It is something other that I fear!”
He said:
“This other thing is no more --
Say nothing.”

“I shall whisper secret words in your ear.
Move your head to say yes.
Just your head -- and
Say nothing.”

I said:
« This face is that of an angel or a man…”
He said:
“Neither angel nor man --
Say nothing.”

I said: “What is it? Tell me.
Shall I be shattered much?”
He said: “Be as such --
Say nothing.”

“O, you who live in this place
Full of design and illusion,
Rise and leave this house. Go!
Pack your things -- and
Say nothing!



Molana Djalal Eddin Mohammad Molawi Balkhi Rumi (1207–1273)
Translated by Tatul Sonentz from the translation of Sylvie M. Miller

Quelle: http://poetrytranslations.blogspot.se/20...y-anything.html[/quote]









♫ - هیچ مگو - غلام قمرم - ♫
Hic magu


Meine eigene Übersetzung von Rumis 2219. Ghasele aus dem Persischen ins Deutsche:


1. Ich bin der/die Sklave/Sklavin des Mondes; sag nichts - es sei denn, du sagst etwas über den Mond.
. . . . . Sag bei mir nichts, es sei denn, du sprichst über (romantische) Kerzen und (süßen) Zucker.

2. Sag nichts - sprich keine Worte über dein Leid, sprich über nichts anderes als deine Schätze
. . . . . und wenn du davon nichts weißt, dann quäle dich nicht ab - sag nichts.

3. In der vergangenen Nacht wurde ich wahnsinnig. Eshq sah mich an und sprach:
. . . . . Ich bin gekommen, schlage nicht so ein Geschrei an, zerreiße nicht deine Kleider, sag nichts.

4. Ich sprach: Oh Eshq, ich fürchte mich vor anderen Nöten und Sorgen...
. . . . . Eshq sprach: Diese anderen Probleme gibt es nicht mehr - sei still...

5. Ich werde dir geheime Worte ins Ohr sagen,
. . . . . Nicke mit dem Kopf, um ja zu sagen, aber außer dieser Kopfbewegung sag nichts.

6. Ich sagte: Ist dies ein Engelsgesicht? Ist es überirdisch und unwirklich oder menschlich und real?
. . . . . [Eshq] sagte: Dies ist nicht das Gesicht eines Engels und [auch nicht] das eines menschlichen Wesens - sag nichts!

7. Ich sagte: Was ist das? Sag, wird es so kommen, dass ich nicht mehr recht bei Sinnen sein werde?
. . . . . [Eshq] sagte: Ja - nimm es an, dass du nicht mehr bei Sinnen sein wirst - sag nichts!

8. Oh du, der du in diesem Haus voller [schöner] Pläne und Traumbilder lebst,
. . . . . steh auf, geh fort von diesem Haus, packe deine sieben Sachen zusammen - sag nichts!





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Anmerkung: Eshq bedeutet Liebe. Hier ist Eshq die personifizierte Liebe, die zu dem lyrischen Ich des bzw. der im Liebesleid versunkenen Verliebten spricht








Meine eigene Interpretation von Rumis 2219. Ghasele:


Der/die Liebende ist versklavt, das heißt, es gibt kein Loskommen von der Liebe.

Die Liebe beginnt im 1. Vers lieblich, mit romantischen Kerzen und Süßigkeiten... Metaphern für Harmonie und Glückseligkeit.
Der Mond ist der/die (schöne) Geliebte, dem/der der/die Liebende verfallen ist. Noch ist es mehr ein Flirt, mit Kerzen und Zucker. Wie schön!
Alles ist noch in Butter...

Im 2. Vers soll nur das Positive der Liebe hervorgehoben werden, die Wolke 7, das Schöne, die Glückseligkeit - das alles sind die Schätze, von denen die Rede ist. Das Leiden, das Loch, in dem der Liebende sich befindet, soll nicht thematisiert werden. Man soll positiv denken. So weit, so gut.

3. Vers: Der/die Liebende wird wahnsinnig vor Liebe. Doch Eshq kommt und spendet Trost. Die Liebe wirkt als Heilmittel, die Liebe ist liebevoll. Der/die Liebende findet wieder Ruhe in der Liebe. Cor requiescat in te. Noch überwiegt das Positive. Eshq ist freundlich und gütig.

4. Vers - die Mitte des Gedichts: Der/die Liebende hat Befürchtungen, Vorbehalte - wie wird es weitergehen mit der Liebe? Wie sollen die Probleme gelöst werden? Doch die Liebe macht blind - die Probleme werden verschwiegen, der/die Liebende liebt weiter. Er/sie ist ja auch versklavt, wie sollte er/sie sich von der Liebe lösen können? Noch spendet die Liebe Trost: "Sei ruhig, es gibt doch gar keine Probleme mehr." Die sich abzeichnenden Probleme werden von Eshq heruntergespielt.

Im 5. Vers, der anderen "Hälfte" der Mitte des Gedichts, klingt alles noch nett und freundlich. Eshq flüstert den/die Liebende/n Worte ins Ohr. Der/die Liebende wird dadurch hypnotisiert. Widerrede, Einwände oder Kommentare seitens des/der Liebenden werden von Eshq nicht mehr geduldet. Dies ist der Beginn der totalen Machtübernahme Eshqs über den/die Liebenden. Eshq bestimmt auch, dass der/die Liebende zustimmen muss. Aber nur durch ein leichtes Kopfnicken. Mehr wird von Eshq nicht geduldet.

6. Vers: Der/die Liebende ist sich unsicher, ob die Liebe etwas Himmlisches oder etwas Menschliches ist. Es sieht aber alles so himmlisch aus. Eshq lässt den/die Liebende/n jedoch im Unklaren. Weder noch, lautet Eshqs kryptische Antwort.

Im Vers 7 spitzt sich die Situation zu. Der/die Liebende will Klarheit haben: Wird er/sie von Wahnsinn, von Madschnunie verfolgt werden? Jetzt, nachdem der/die Liebende von Eshq komplett in den Bann gezogen wurde und wo es kein Zurück mehr gibt, erklärt Eshq, dass die Madschnunie zur Liebe unbedingt dazugehört; der/die Liebende möge gefälligst still sein.

Im Vers 8, dem letzten Vers, nimmt die Liebe eine tragische Wende, und Eshq hat kein Erbarmen mit dem/der Liebenden. Alle schönen Illusionen, Vorstellungen, Träume, Phantasien werden zunichte gemacht. Der/die Liebende wird aus seinem (vermeintlichen?) Paradies (dem sicheren Haus, wo Geborgenheit herrscht) vertrieben. Er/sie soll seine Sachen packen und abhauen. Widerrede wird nicht geduldet.

So muss der/die Liebende, geplagt von Wahnsinn und im Liebesrausch, desillusioniert auf die Wanderung gehen... Die Irrfahrten beginnen, Heilung gibt es nicht, sich dagegen aufzulehnen hat ohnehin keinen Sinn, Eshq ist hart und hat kein Erbarmen. So leidet der/die durch die Gegend irrende Liebende ohne Geborgenheit (Haus) und ohne Träume still vor sich hin...

Es ist wie in der lateinischen 10. Ekloge des römischen Dichters Vergil. Auch dort hat Amor kein Erbarmen.



Was für ein phantastisches Gedicht... Welch eine Klimax...
Brutal vom Inhalt her, aber in so milde, liebliche Worte gekleidet...
Wie Eshq selbst auch...

Eshq als romantischer Flirt, als Hoffnungsträger, als gütiges Wesen, engelsgleich, himmlisch, Eshq wiegt in Sicherheit, Eshq als Heilmittel, als Trostspender, als Hypnotiseur, als Despot, Eshq treibt in den Wahnsinn, Eshq kennt kein Pardon und kein Erbarmen... Oh Eshq!!!

Eshq macht alle Hoffnungsschimmer zunichte...
Eshq vertreibt den/die Liebende/n aus der vermeintlichen Geborgenheit - vertreibt aus dem schönen Haus voller Traumbilder und wundervoller Phantasien...


Eshq ist tragisch...

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