#1 RE: 05. Es ist die Einmischung anderer Menschen.... von sternenfrau 02.06.2008 17:15

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V. Es ist die Einmischung anderer Menschen , die uns hindert, auf die Befehle unserer Seele zu lauschen, und so entstehen Disharmonie und Krankheit. Sobald ein Gedanke eines anderen Menschen in unseren Geist Einlass findet, verlieren wir unseren Kurs.

Gott gibt jedem von uns sein Geburtsrecht und eine unverwechselbare Individualität. Er hat jedem von uns eine bestimmte Aufgabe gestellt, die nur dieser eine Mensch erfüllen kann. Er hat jedem von uns einen Weg gewiesen, den wir unbeirrbar zu beschreiten haben, ohne uns durch irgend etwas daran hindern zu lassen. Deshalb ist es unsere Pflicht, dass wir nicht nur anderen jede Einmischung in unsere Angelegenheiten verwehren, sondern – was noch wichtiger ist – unter gar keinen Umständen anderen Menschen Vorschriften machen. Dies allein gewährleistet wahre Gesundheit, wahre Dienstbereitschaft und die Erfüllung des Daseinszwecks.

Zu Einmischungen von außen kommt es in jedem Leben, ja diese Störungen sind sogar Bestandteil des göttlichen Plans. Denn sie sind nötig, damit wir lernen, uns gegen sie zu erheben. Tatsächlich können wir sie sogar als wahrhaft nützliche Hindernisse auffassen, die uns lediglich helfen sollen, stark zu werden und unseren göttlichen Ursprung und unsere Unbezwingbarkeit zu erkennen. Im übrigen ist es leicht zu verstehen, dass sie nur dann an Wichtigkeit gewinnen und unsere Entwicklung zu blockieren drohen, wenn wir zulassen, dass sie uns einschüchtern.

Es liegt allein bei uns, wie rasch wir vorwärts schreiten und ob wir uns bei der Ausführung unseres göttlichen Auftrags stören lassen. Und auch darüber entscheiden wir ganz allein: ob wir es hinnehmen, dass Störungen (bzw. Krankheiten) in uns die Oberhand gewinnen und unseren Körper einschnüren und ihm Kraft rauben, oder ob wir als Kinder Gottes solche Eingriffe dazu verwenden, uns in unserem Daseinszweck nur um so mehr zu behaupten.

Je größer die offenkundigen Schwierigkeiten auf unserem Weg sich auftürmen, um so gewissen können wir sein, dass unsere Lebensaufgabe die entsprechenden Anstrengungen ist. Florence Nightingale setzte ihr Ideal gegen den Widerstand einer ganzen Nation durch. Galilei war davon überzeugt, dass die Erde eine Kugel sei, obwohl die ganze Welt glaubte, sie sei eine Sacheibe. Und das hässliche Entlein wuchs – von der ganzen Familie verachtet – zum Schwan heran.

Wir haben keinerlei Recht, uns in das Leben auch nur eines anderen Menschen einzumischen. Jeder von uns hat seine eigene Aufgabe zu erfüllen, und wir verfügen über die Kraft und das Wissen, die nötig sind, um diesen Auftrag ganz zu erfüllen. Erst wenn wir dies vergessen und versuchen, unsere Arbeit jemand anderem aufzubürden, oder wenn wir uns von anderen in unsere Angelegenheiten hineinpfuschen lassen, erst dann kommt es in unserem Dasein zu Reibungen und Missklängen.

Diese „Krankheit“ genannte Disharmonie tritt in unserem Körper in Erscheinung, denn unser Körper ist das Spiegelbild unserer Seele. Das beweisen ja auch das Lächeln, das auf unserem Gesicht erscheint, wenn wir glücklich sind, und die Falten, die unsere Stirn zerfurchen, wenn uns etwas nicht passt. Das gleiche gilt natürlich auf im großen: Im Körper treten in Gestalt von Störungen des Gewebes und der Organsysteme die wahren Ursachen von Krankheit zutage (etwa Furcht, Unentschlossenheit, Zweifel etc.).

Krankheit wird deshalb durch auf den Organismus einwirkende Störungen verursacht – durch störende Eingriffe anderer Menschen in unser Leben oder durch Eingriffe in das Leben anderer Menschen, die wir selbst uns anmaßen.

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